Donnerstag, 13. März 2008

Lehit (להתראות / Tschüss)

Der letzte Tag in Israel....

Wollte eigentlich noch einen Aussichtspunkt im Schalom Tower (ca. 28 NIS) besuchen, aber aufgrund knapper Finanzressourcen hab ich mich dann doch gleich zum Strand begeben.

Nach ein wenig relaxen am Meer und einer letzten Falafel gings auch schon zum Flughafen.

Mit einer kleinen Verspätung bin ich dann schließlich gut erhalten in München angekommen.

Ach: Lustig ist, dass ich trotz zweistündiger Sicherheitskontrolle meine ein Liter Wasserflasche mit in den Flieger nehmen durfte. Soviel zum Thema sinnvolle Sicherheitsvorkehrungen an europäischen Flughäfen...

Das wars.





Hoffe dir hat mein Blog gefallen bzw. bei deinen Reisevorbereitungen a bissl geholfen. Wer weitere Infos haben möchte, der kann sich gerne bei mir per Mail melden.

Mittwoch, 12. März 2008

Was mach ich heute???

Aufgestanden und überlegt - wo gehts heute hin????
Da ich Tel Aviv morgen noch mal unsicher machen kann, hab ich beschlossen ein drittes Mal nach Jerusalem zu fahren.
Gesagt getan und schon saß ich wieder im Bus nach Jerusalem.
Da ich das letzte mal net alles geschafft hatte, wusste ich gleich wo ich hin wollte. Nach einer kleinen Stippvisite im Rockefeller Museum (alte Statuen und so - aber der Eintritt war frei) gings auf den Mt. Olives (oder wie wir sagen - Ölberg).
Oben angekommen ist man total alle, aber dafür ist man vom schönen Blick über Old Jerusalem absolut begeistert.



Danach gings noch mal an der Klagemauer vorbei zum Berg Zion. Die Dormitiokirche (Kirche der Maria) ist hierbei besonders sehenswert gewesen.
Kleiner Abstecher in die Zitadelle die ein Museum über Jerusalem beinhaltet.
Tipp: Super Aussicht vom Turm auf die Altstadt.

Weiteres nettes Erlebnis war die Begehung der Stadtmauer (ca. 15NIS / vom Jaffa Tor aus).
Zum Schluss hab ich mich noch zum Gartengrabstätte begeben. Hierbei handelt es sich nach Meinung der anglikanischen und freikirchlichen Christen um die eigentliche Grabstätte Jesus. Naja, mir gefällt der Gedanke besser, dass Jesus nach der Kreuzigung in der Grabenskirche bis zur Auferstehung war.

Heut Abend werden wir noch einmal eine schöne Kneipentour durch Tel Aviv machen...

Dienstag, 11. März 2008

Sicherheitslage

Habe natürlich den Anschlag in Jerusalem mitbekommen und mir meine Gedanken dazu gemacht.
Wenn man dieses Land bereist merkt man natürlich zwangsläufig, dass das Thema Sicherheit hier anders gehandhabt wird. Ich habe mich mittlerweile fast daran gewöhnt, dass man bei größeren Gebäuden (Einkaufszentrum, Busbahnhof usw.) durchsucht wird. Auch ist es hier normal, dass so gut wie jeder Sicherheitsbeamte, auch Lehrer auf Schulausflug, eine Waffe mit sich führt.
Durch Gespräche habe ich erfahren müssen, dass es eben notwendig ist, dass diese Maßnahmen getroffen werden.
Ein Israeli sagte zu mir, heute explodiert eine Bombe und morgen denkt man wieder an das Jetzt. - wirklich bemerkenswert, wie die Israelis trotz der ständigen Gefahr so unbeschwert ihren Alltag genießen können.

Trotz der vielen Warnungen und Hinweise konnte ich eigentlich nur gute Erfahrungen machen.

Durch die Negev zurück nach Tel Aviv

Heute hieß es von Elat Abschied zu nehmen. - Tschüss Strand, Meer und 30 Grad.

Da Hans Christan nach Jerusalem muss, habe ich ihn eingeladen bei mir bis Tel Aviv mitzufahren. So war ich die ganze Strecke durch die Negev Wüste wenigsten net allein. Da mal wieder kein Radiosender mit Musik rein zu bekommen war und die Strecke net viel Abwechslung bringt, wäre es sehr langweilig geworden.
Über Mitzpeh Ramon (am Krater gelegen) gings in Richtung Beersheba, für diese Strecke braucht man mit dem Auto gute zwei Stunden.
Bezüglich der weiteren Strecke konnte ich meinen Mitfahrer überreden über Sderot und Ascelon (was in letzter Zeit zur traurigen Berühmtheit gelangte) zu fahren. Als wir dann in der Nähe des Gazastreifens waren, musste ich feststellen, dass es dort eigentlich nichts Sehenswertes gab. Der Ausblick auf den Gazastreifen war mau und in Ascelon lief das normale Alltagsleben.

Nachdem ich das Auto zurück gegeben hatte, gings zum Relaxen an den Strand von Tel Aviv - echt klasse, man kann hier sogar Wellenreiten.


Fazit:
Der Süden ist die Partymeile der Israelis, dementsprechend wird hier was geboten und erlebt. Zum Tauchen lohnt sich der Sprung über die Grenze, da es dort unberührter und vielfältiger ist.

Montag, 10. März 2008

Gestern Jordanien, heute Ägypten

Heute habe ich mal wieder das Land verlassen.
- Das wird bestimmt ein lustiges Frage und Antwortspiel bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen (Abflug) -
Hab über die Tauchbasis eine Bootstour nach Tabaga (Ägypten) gebucht. Der Grenzübergang war kein großes Problem, da der Tauchlehrer jeden Tag über die Grenze geht - unvorstellbar, dass er dieses Prozedere jeden Tag aufs neue mit macht.
In Tabaga gings gleich aufs Boot und dann weiter nach Süden. Der Tauchplatz war auf jeden Fall besser als in Elat und die Bootsfahrt konnte man auch genießen.
Auf dem Rückweg wurde ich an der Grenze natürlich wieder besonders genau unter die Lupe genommen. Nicht nur, dass sie meinen Pass und meine Hände auf Sprengstoffrückstände untersucht haben, sie fragen mich auch komplett aus.
Habe erfahren, dass dies aber mal wieder berechtigt ist, da jede Woche mind. ein Terrorist (mit Sprengstoff usw.) am Grenzübergang aufgegriffen wird. - kein Scherz -
Wieder zurück schnappte ich mir mein Buch (hab es doch glatt geschafft meine zwei mitgebrachten Bücher zu lesen) und ging zum Strand.

Das Abendprogramm sah wieder vor, dass Gabriel (Kolumbien), Hans Christian (Dänemark) und ich uns mit jeweils zwei Bier zum Strand begaben.

Tauchen, tauchen, tauchen / Elat

Hab heute drei ganz nette Tauchgänge in Elat gemacht. Tauchbasis war Aquasports nahe der Grenze zu Ägypten. Die Anlage machte zwar net den besten Eindruck, dafür hatte ich die süβeste Tauchlehrerin von ganz Israel. Das Tauchgebiet (Riff) war ziemlich verbraucht. Morgen mach ich einen Ausflug mit dem Boot, mal schaun wie das wird.

Abends bin ich dann noch mit einem Dänen und einem Kolumbianer aus der Jugendherberge was trinken gegangen. Ein echter Hammer ist, dass das bekannteste Bier aus Deutschland das Weihenstephan (Weizenbier) ist - komisch nur, dass ich daheim noch nie von dem gehört hab.

Samstag, 8. März 2008

Auf den Spuren des Indiana Jones \ Petra (Jordanien)

Heute gings nach Petra (Jordanien). Habe dort erfahren müssen, dass Petra nicht von Indi und seinem Dad entdeckt wurde. War aber trotzdem sehr beeindruckend sich dort umzusehen. Habe den Trip mit einer Reisegesellschaft (150 Dollar + Grenzgebühr) gemacht, hat alles bestens geklappt. Leider hab ich den Reiseleiter mit seinem schnellen genuscheltem englisch nicht wirklich verstanden. Bei dem Ausflug hab ich ein Ehepaar aus der Nähe von Dresden kennen gelernt und so konnten wir uns wenigstens untereinander nett unterhalten. So war dann auch wieder ein ganzer Tag rum.



Fazit:
Der Ausflug nach Jordanien hat sich nicht nur wegen den vielen Stempeln im Pass gelohnt.