Donnerstag, 6. März 2008

Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. \ Ein Gedi

Früh raus und gleich wieder auf Entdeckungstour gegangen. Erste Station war Kafarnaum, hierbei handelt es sich um das alte Fischerdorf aus dem der Jünger Petrus und weitere Jünger stammten. Neben einer alten Synagoge befindet sich hier auch eine katholische Kirche die über dem Haus des Petrus gebaut wurde.
Da ich ja gestern die Einladung bekommen habe, noch einmal bei der Polizei in Tiberias vorbei zu schaun, bin ich natürlich hin. Hierbei habe ich einen netten Polizisten getroffen der Ursprünglich aus dem Schwabenland stammt. Dieser erklärte mir nicht nur das Polizeileben in Israel, sondern führte mich auch ein bissl rum.
Kaum glauben konnte ich, dass er und seine Familie durch Zufall zwei Mal einer Bombenexplosion entkommen sind. Auch war Tiberias erst vor zwei Jahren mehrfach dem Beschuss aus dem Libanon ausgesetzt. Nun verstehe ich langsam warum das Sicherheitsdenken in Israel so ausgeprägt ist.
Eine weitere Zwischenstation war Nazaret. Hier galt es die Verkündigungsbasilika und die Josephskirche anzuschaun. Hierbei hatte ich mal wieder ausgesprochenes Glück, denn ich hatte nicht nur eine deutsche Reisegruppe bei der ich zuhören konnte, sondern es wurde auch ein kleiner Gottesdienst (nur mit Priestern) in deutsch gehalten.
Alle Israelis die ich gefragt hatte, haben mir davon abgeraten das Jordantal zu befahren. Ich habe mich aber auf die Aussage der Polizisten in Tiberias verlassen und wurde nicht enttäuscht. Die Strecke war absolut schön und sicher. Auf der Strecke habe ich auch wieder junge Tramper mitgenommen. Hierbei erfährt man nicht nur was über Land und Leute, sonder man hat auch ne nette Unterhaltung (die Radiosender reden die meiste Zeit).
Jericho habe ich mir dann aber doch nur von der Ferne angeschaut, da meine Mitfahrer mir dringend davon abgeraten haben hinein zu fahren.

In En Gedi angekommen, machte ich mich dann gleich auf und habe im Toten Meergebadet.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

hallo, schön das man deine reise quasi live miterleben kann.
bin schon auf die fotos gespannt.
bis bald, pass auf dich auf...
lg aus dem kalten fürth
steffi e.

Anonym hat gesagt…

Hallo Stefan,

super interessanter Reisebericht. Aber mußt Du denn unbedingt auch noch Tramper mitnehmen? ;-) Reicht die normale Gefahr nicht? Marie wird noch ganz verrückt.

Viel Spaß weiterhin in Israel

Liebe Grüße
Astrid

Carmen hat gesagt…

Ich habe es mir auch ein paar Mal überlegt,ob ich Trampe mitnehmen soll, aber da ich als Frau alleine unterwegs war, habe ich es dieses Mal gelassen, aber... vielleicht mache ich es nächstes Mal auch. Meist sind es Wanderer, die z.B. den Israel-Trail machen oder Ähnliches. Das Trampen ist in Israel denke ich weiter verbreitet als bei uns und quasi "normal" und ich habe zumindest noch Nichts gehört, dass es dabei zu Problemen, Überfällen... oder Ähnliches kam. Okay, im Gazastreifen, im Westjordanland würde ich es auch nicht machen :-)
Ich finde es gut, daß Du es gemacht hast !!!